Saisonauftakt aka 1. LCC Eisbärlauf 2014
Letzen Sonntag war es soweit. Meine Laufsaison 2014 wurde
mit dem 1. Internationalen LCC Eisbärlauf eröffnet! Ich muss zugeben meine
Begeisterung und Motivation hielt sich die Tage davor besonders in Grenzen, da
ich seit dem Sie & Er Lauf mit dem Laufen eher zu kämpfen hatte. Entweder
war der Puls, obwohl ich sehr langsam lief, viel zu hoch oder ich hatte
Schmerzen in den Waden, es war zu kalt, zu nass, zu bäh…irgendwas war immer,
was mich herzlichst demotivierte.
Nichtsdestotrotz ließ ich mich nicht beirren und redete mir
pausenlos ein, dass ich nur wieder auf das Leistungsniveau von 2013 kommen
würde, wenn ich trotz der Wetterverhältnisse 4x die Woche laufen gehe (3x mind.
50 Minuten und 1x 1,5-2 Stunden). Und ich muss gestehen, dass mir kaum einer dieser
Läufe wirklich Spaß machte, aber seit ich mir fixe Tage (Di, Do, Sa, So) für
die Läufe eingeplant habe, fällt es mir im Winter auch wesentlich leichter.
Seit Jänner bin ich auch im Femme – Fitness für Frauen
angemeldet und kann also auch aufs Laufband ausweichen, was ich aber wirklich
nur im äußersten Notfall mache (Wind, Schneesturm, Regen), weil die Zeit am
Laufband aber so gar nicht vergeht und es meist sehr heiß und stickig ist (und
ich oftmals auch Augenkrebs bekomme..).
Aber wieder zurück zu meinem ersten Wettkampf dieser Saison.
Der Eisbärlauf ist ein vom Wiener LCC veranstalteter Lauf eines dreiteiligen
Cups, bei denen man sich zwischen 7, 14, Halbmarathon und 28 Kilometer
entscheiden kann. Da diese 3 Wettkämpfe aber im Jänner, Februar und März
stattfinden ist es meist recht kalt, weswegen ich mich bisher immer nur für die
7km entschied. Letztes Jahr wurde ich in meiner Altersklasse einmal 2. und 2
mal 3.- meine ersten Stockerlplätze -
was mich wahnsinnig freute, da meine, zum Teil harten Trainings, endlich
belohnt wurden.
Aus diesem Grund setzte ich mich für diesen ersten Lauf des
Jahres schon etwas unter Druck. Ich wollte zumindest meine Bestzeiten von den
Eisbärläufen unterbieten. Und deswegen hatte ich auch irgendwie wenig Lust den
Lauf mitzulaufen, weil ich wusste, dass ich nicht gerade in Höchstform war.
Noch dazu kam ein paar Tage davor der Temperaturumschwung und es hatte
plötzlich statt +10 °C -10 °C, was auch eine riesige Umstellung für den Körper
war.
Wir gingen dann ins LCC Zentrum, um nachzusehen, welchen
Platz wir gemacht hatten und tadaaaa mein Freund ist Dritter geworden und insgesamt
14.er, was eine wirklich grandiose Leistung ist. Ich suchte mich auf der Liste,
und suchte, und suchte, und suchte, aber mein Name war einfach nicht auf der
Liste zu finden. Ich ging zu Pentek um nachzufragen, warum ich nicht auf der
Liste war.
Die nette Dame fragte nach meinem Namen und wusste dann
sofort, dass bei mir ein Fehler unterlaufen war und dass mein Chip nicht
gemeinsam mit meiner Startnummer registriert wurde. Sie meinte dann: „Deine
Zeit ist 33:22 und du bist 1. in deiner Altersklasse!“ Ich: „Waaaaas? Erste???“
Sie: „Bist du nicht 33:22 gelaufen?“ Ich: „Ja schon, aber ich kann doch nicht
Erste sein!?“ Sie: Doch, so habe ich das hier stehen!“ Ich wusste nicht, über
was ich mich mehr freuen sollte…über meinen ersten (unerwarteten) Platz oder
Philipps (echt argen) dritten Platz.
Auch wenn der Lauf echt besch….eiden war, muss ich sagen,
dass ich jetzt richtig motiviert für den nächsten Eisbärlauf bin! Jetzt heißt’s
trainieren, trainieren und nochmals trainieren!
P.S.: Die Frauen, die mich alle überholt haben, waren
entweder nicht im meiner Altersklasse oder sind 14 oder 21,1km gelaufen. Und das
Mädl, das mich auf der Ziellinie überholt hatte, war wirklich in meinem Alter,
nur ist sie ohne Chip gelaufen, weswegen sie rein theoretisch zwar vor mir war,
aber eben nicht offiziell. Puh, nochmal Glück gehabt ;)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen